Varianten (Closed Beta)

Lerne wie du mithilfe des Heatmapfilters und eines gefilterten Testlaufs mehrere Maschinenvarianten innerhalb einer Heatmap abbilden kannst.

Geschrieben von Henriette Hellweg

Zuletzt aktualisiert Vor etwa 11 Stunden

Closed Beta – Du kannst dieses Feature auf Anfrage testen.
Mit der Rolle Editor oder Administrator.

Hinweis: Mit dem ersten Milestone der Varianten haben wir die Grundlage geschaffen, um Varianten sauber ĂŒber Filter abzubilden: Sie können Heatmaps mit UND-Logik filtern, Inhalte außerhalb der gewĂ€hlten Labels streng ausschließenund einen Testrun direkt aus der gefilterten Heatmap starten – optional auch mit vordefinierten Filtern ĂŒber URL-Parameter.

Was ist in der ersten Version der Varianten enthalten?

  • Neue Heatmap-Filterlogik mit UND-VerknĂŒpfung (Heatmap Filter)

  • Striktes Ausschließen von Elementen, die nicht zu den gewĂ€hlten Filtern/Labels passen

  • Gefilterten Testrun starten

  • Filter ĂŒber URL-Parameter speichern und teilen

Hinweis: Die weiteren geplanten Milestones sind bereits in unserer Roadmap vermerkt.

Wann nutzen?

  • Wenn das Wissen mehrerer Varianten einer Maschine oder eines Systems gemeinsam in einer Heatmap abgebildet werden soll.

    • Das Wissen der Varianten sollte etwa 50% oder mehr ĂŒbereinstimmen.

    • Bei einer geringeren Übereinstimmung empfiehlt es sich mehrere Heatmaps anzulegen.

Schaubild: Überschneidung des Variantenwissens in einer Heatmap.
  • Wenn Parameter, die durch die Labels abgebildet werden sich gegenseitig ausschließen oder bestimmte Parameter konsequent aus der Fehlersuche ausgeschlossen werden sollen.

Voraussetzungen

Voraussetzungen, damit Varianten-Filter zuverlÀssig funktionieren:

  • Das Variantenfeature ist fĂŒr Deine Organisation aktiviert.

    • Solltest Du dir unsicher sein, ob die Varianten fĂŒr die aktiv sind, frage deinen Customer Success Manager, oder öffne unter “Feedback” ein Support Ticket.

  • Die Ursachen und Symptome deiner Heatmap sind konsistent gelabelt.

  • Die Labels sind so gewĂ€hlt, dass sie eine Variante eindeutig eingrenzen können (z. B. Baureihe, Software-Version, Ausstattung).

Grundlagen Datenstruktur

Filtern mit UND-Logik

Wenn du mehrere Filterkriterien kombinierst, zeigt die Heatmap nur EintrĂ€ge, die alle Kriterien gleichzeitig erfĂŒllen.

Beispiel (Varianten-Slice):

  • Filter 1: Labels → „Baureihe A“

  • Filter 2: Labels → „Software-Version 3.3“

  • Filter 3: Labels → „Ausstattung Premium“

Ergebnis: Sie sehen nur Inhalte, die zu Baureihe A UND Software-Version 3.3 UND Ausstattung Premium passen.

So können mit einer Auswahl bestimmter, variabler Parameter aus einer Heatmap mehrere Maschinen-, Ausstattungs- oder Produktvarianten abgebildet werden werden.

Schaubild: Drei Varianten aus einer Heatmap (subtraktiv).

In dem vereinfachten Beispiel wurden die Ursachen und Symptome der Heatmap mit drei Variantenlabeln gelabelt (1, 2, 3). Filtere ich nach Variante 1 werden alle Elemente, die dieses Label nicht haben entfernt und im Testlauf der Fehlersuche nicht angezeigt.

Tipp: Wenn du generell noch neu im Filtern bist, starte mit dem Basisartikel: Heatmap Filter.

Filtern in einer Verkettung

Je nach KomplexitĂ€t der Varianten kann zusĂ€tzlich die Verkettung verwendet werden, um das System in mehreren Heatmaps ĂŒbersichtlicher abzubilden. Die Heatmap der Verkettung kann genau wie eine einfache Heatmap ĂŒber die Filter gefiltert und in einem Testlauf geprĂŒft und genutzt werden.

Schaubild: Drei Varianten aus einer Verkettung (additiv + subtraktiv).

Bei der Variantenbildung mithilfe einer Verkettung werden die Ausstattungsmerkmale oder Bauteile zunĂ€chst mithilfe der Verkettung aus einzelnen Templates zusammengebaut und anschließend ĂŒber den Heatmap Filter die Variante durch Auswahl/Ausschluss einzelner Templates/Labels zusammengestellt. Die jeweilige Ausstattungsvariante kann dann ĂŒber den URL gespeichert und geteilt werden.

Fehlersuche / Testlauf

Um zu prĂŒfen, ob die von uns erhobenen Anforderungen an das Variantenmanagement in findIQ den TatsĂ€chlichen Anforderungen unserer Kunden und Nutzer entspricht kann in diesem ersten Milestone aus der gefilterten Heatmap heraus eine Testlauf gestartet werden und somit die Fehlersuche getestet werden.

Achtung: Aus gefilterten TestlĂ€ufen wird keine Logbucheintrag erstellt und TestlĂ€ufe können nur von Editoren und Admins ausgefĂŒhrt werden.

Was passiert dabei?

  • Die aktuell gesetzten Filter werden ĂŒbernommen.

  • Der Testrun lĂ€uft im Kontext einer eingeschrĂ€nkten Wissensbasis (Variante).

Variante speichern und teilen

Der URL des Testlaufs enthÀlt die Filterparameter und kann somit abgespeichert und geteilt werden.

Wie wird es genutzt?

  • Sie teilen einen Link, der die Heatmap oder die Fehlersuche direkt auf eine Variante vorkonfiguriert.

  • Eine Integration (z. B. aus einem kundenseitigen System) ĂŒbergibt Artikel-/Variantendaten, um die passende Ansicht vorzuwĂ€hlen.

Beispiele

Alle Variantentypen werden in findIQ typischerweise in einer gemeinsamen „Basis“-Heatmap gepflegt (150%-Heatmap) und die Unterschiede werden ĂŒber Labels abgebildet: Ursachen und Symptome, die nur fĂŒr eine bestimmte Maschinenvariante gelten, bekommen das entsprechende Varianten-Label. Über den Heatmap-Filter wird dann die passende Variante sauber aus der Basis-Heatmap herausgeschnitten.

Maschinenvarianten

Maschinenvarianten entstehen, wenn dieselbe Maschine (bzw. dasselbe Basistemplate) in unterschiedlichen Bauformen oder Konfigurationen existiert – z. B. eine CNC-FrĂ€se als 3-axig, 5-axig, Portal oder Universal. Die Varianten unterscheiden sich in Bauteilen, Materialien, Jahrgang, Serie usw. Diese Parameter sollten im Voraus sorgfĂ€ltig strukturiert und angelegt werden (z. B. “CNC Variante – 3-axig”, “CNC-Variante – 5-axig”, “CNC-Variante – Serie A”, “CNC-Variante – Serie B”, “CNC-Variante – Serie C”, 
).

Fiktives Beispiel: Varianten einer FrÀse.

Hinweis: In Zukunft werden die Variantenlabel ein eigenes Metadatenmanagement erhalten (Milestone 2).

Ausstattungsvarianten

Ausstattungsvarianten beschreiben optionale oder wechselnde Komponenten, die sich auf Fehlerbilder und Vorgehen auswirken können – z. B. bei einer Landmaschine unterschiedliche Sensorik, Software, Steuerungspanels, Kameras, Ausbringungs-/Fördermodule oder eine Waage. Wenn die Ausstattung als eigenstĂ€ndiges, wiederverwendbares Wissenselement sinnvoll ist (z. B. ein Kameramodul, das in mehreren Maschinen vorkommt), wird sie idealerweise als Verkettung [] angelegt: Das Ausstattungsmodul wird als eigenes Template mit eigener Heatmap gepflegt und anschließend in die jeweilige Maschine „eingehĂ€ngt“. Varianten-Details innerhalb einer Ausstattung (z. B. Kameratyp A/B) können zusĂ€tzlich wieder ĂŒber Labels gefiltert werden. In der Verkettung lassen sich mit den Filtern auch gesamte Templates vom Testlauf ausschließen.

Fiktives Beispiel: MĂ€hdrescher mit verschiedenen optionalen Ausstattungen.

Produktvarianten

Produktvarianten treten auf, wenn eine Anlage/Station unterschiedliche Produkte verarbeitet und sich dadurch relevante Parameter Ă€ndern – z. B. eine Montagestation, die Hydraulikventile mit unterschiedlichen Bauteilen, GrĂ¶ĂŸen, LĂ€ngen, etc. montiert. In der Heatmap werden diese produktabhĂ€ngigen Unterschiede wie bei Maschinenvarianten ĂŒber Labels modelliert (z. B. „Variante Hydraulikventil – HĂŒlle – Stahl“, „Variante Hydraulikventil – Kolben – 12mm“), sodass Sie die Fehlersuche auf die Produktvariante, die montiert wird, eingrenzen können. Wenn einzelne Produktmodule (z. B. Kolben oder Feder) wiederverwendbar und unabhĂ€ngig pflegbar sind, bietet sich auch hier eine Verkettung an.

Fiktives Beispiel: Eine Montagestation fĂŒr Hydraulikventile.

Achtung: Mit dem aktuellen Milestone lassen sich keine Berechtigungsvarianten abbilden, da eine Filterung nach Berechtigung nicht möglich ist. FĂŒr Symptome und Ursachen können ersatzweise Berechtigungs-Labels angelegt werden, Routinen lassen sich jedoch nicht filtern.


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