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Quinn

Quinn FAQ

Was Quinn kann, was Quinn darf, welches Modell dahinter steckt, wo Daten verarbeitet werden und was es kostet.

Geschrieben von Tommy Giesbrecht

Zuletzt aktualisiert Vor etwa 1 Monat

Ziel dieses Artikels: Kurze Antworten auf die Fragen, die zu Quinn am häufigsten aufkommen — Zugang, Berechtigungen, Modell, Datenverarbeitung und Kosten.

Relevant für die Rollen Editor und Administrator. Quinn befindet sich aktuell in der Beta.


Grundlagen

Quinn ist der KI-Assistent von findIQ und wird über einen Chat bedient: Du beschreibst, was passieren soll, und Quinn führt die Aktionen in findIQ aus – auf denselben Objekten, die du auch in der Oberfläche bearbeiten würdest. Quinn ist ein zusätzlicher Bedienweg, kein Ersatz für die Oberfläche. Ausführlich: Was ist Quinn?

Quinn liest Dokumente aus und überführt sie in findIQ-Inhalte, nimmt Expertenwissen im Chat auf, strukturiert bestehende Symptome und Ursachen und beantwortet Fragen zum Datenbestand. Quinn arbeitet auf denselben Objekten wie die Oberfläche – Vorlagen, Symptome, Ursachen, Routinen, Labels – und kann Vorlagen und Maschinen nicht löschen. Jede Aufgabe mit Eingabe und Ergebnis: Mit Quinn arbeiten

MCP steht für Model Context Protocol, einen offenen Standard, der KI-Systemen strukturierten Zugriff auf externe Software wie findIQ gibt. Ein Mensch nutzt findIQ über die Oberfläche, ein KI-System nutzt findIQ über den findIQ MCP-Server. Der MCP-Server selbst ist nicht die KI, sondern nur die Schnittstelle dazwischen. Details: Was ist ein MCP-Server?

Quinn arbeitet auf dem geprüften findIQ-Wissen: Experteneingaben und vorhandene Dokumente werden über das findIQ KI-Modell strukturiert bereitgestellt. Jede Antwort hat damit eine Herkunft und eine Freigabe – im Unterschied zu einem reinen LLM, das eine Ablage durchsucht und eine Antwort ohne Quelle formuliert.

Sobald Quinn für dein Unternehmen freigeschaltet ist, ist Quinn direkt aus der findIQ App heraus verlinkt.

Zugang und Berechtigungen

Die Nutzerin oder der Nutzer meldet sich im Chat mit den gewohnten findIQ-Zugangsdaten an. Das KI-System kann danach nie mehr als diese Person – und aus Sicherheitsgründen weniger: Das Löschen von Maschinen und Vorlagen ist gesperrt, auch dann, wenn die angemeldete Person das dürfte.

Beides. Über den MCP-Server ist grundsätzlich alles möglich, was auch über die API möglich ist: Daten lesen (z. B. „Welche Maschinen hat Kunde X?") sowie Daten schreiben oder ändern (z. B. eine neue Maschine anlegen oder einen Servicefall aktualisieren). Bestimmte Aktionen sind bewusst ausgenommen – Vorlagen und Maschinen können nicht gelöscht werden.

Ja. Quinn wird pro Unternehmen aktiviert. Dein findIQ-Ansprechpartner kann Quinn jederzeit für deine Organisation aktivieren oder deaktivieren — bei Deaktivierung entfällt der Zugriff für alle Nutzenden deines Unternehmens.

Eigenes KI-System anbinden

Gängige Systeme wie Microsoft Copilot, Claude und ChatGPT. Wenn du dein eigenes System über den MCP-Server anbindest, wählst du Anbieter, Modell und Kostenmodell selbst. Bei Quinn übernimmt findIQ die Auswahl des passenden LLM-Anbieters für dich.

Der Produktions-Endpunkt lautet https://findiq-mcp-prod.azurewebsites.net/mcp. Anleitungen: Setup in Microsoft Copilot Studio und Setup für Claude. Beim ersten Einsatz wirst du im Chat zur Anmeldung mit deinen findIQ-Zugangsdaten aufgefordert.

Modell und Datenverarbeitung

Ja. Ein LLM übernimmt den Sprachteil – die Anfrage verstehen und die Antwort formulieren. Der Unterschied liegt darin, worauf es arbeitet: Quinn durchsucht keine Dateiablage, sondern liest und schreibt das strukturierte findIQ-Datenmodell. Dadurch hat jede Antwort eine Herkunft und eine Freigabe. Welches Modell zum Einsatz kommt, steht in der nächsten Frage.

Quinn läuft auf Luna, einem Modell von OpenAI, gehostet in Microsoft Azure (Europa).

Die Nutzungsbedingungen von Azure besagen:

  • Daten werden nicht verwendet, um die Basismodelle zu trainieren, nachzutrainieren oder zu verbessern.

  • Daten sind für OpenAI nicht zugänglich (die Modelle laufen in der Azure-Umgebung von Microsoft und berühren die Dienste von OpenAI nie).

Das Standardmodell kann sich ändern — das EU-Hosting und der Verzicht auf Training mit deinen Daten nicht.

Du musst nichts konfigurieren: findIQ wählt und pflegt das Modell, um beste Qualität und Compliance sicherzustellen.

Das Standardmodell wird zentral von findIQ verwaltet, damit wir für jede Anfrage gleichbleibende Qualität, EU-Hosting und Datenschutzstandards garantieren können. Bei besonderen Anforderungen wende dich bitte an findIQ. Wenn du Anbieter und Modell selbst wählen möchtest, verbinde dein eigenes KI-System über den MCP-Server.

Die Verarbeitung läuft über Microsoft-Rechenzentren; gespeichert werden deine Daten ausschließlich auf findIQ-Servern in Europa. Eine dauerhafte Speicherung außerhalb der EU findet nicht statt.

Details zu Hosting, Backups und Protokollierung: Tech-FAQ

Microsoft. Die KI-Funktionalität basiert auf OpenAI-Modellen, die über die Azure AI Services bereitgestellt werden.

  • Nein. Deine Daten fließen nicht in das öffentliche Training von Large Language Models ein.

  • Es werden keine Dokumente, Protokolle oder Interviews in externe Modelle eingespeist oder mit Dritten geteilt.

  • In den Microsoft-Rechenzentren werden die Dokumente nur verarbeitet. Die Speicherung erfolgt ausschließlich auf findIQ-Servern in Europa.

Deine Dokumente werden ausschließlich analysiert, um daraus relevantes Wissen zu extrahieren und in findIQ nutzbar zu machen. Eine weitergehende Nutzung oder Verarbeitung erfolgt nicht.

Kosten

Während der Beta ist Quinn kostenlos. Informationen zum Pricing folgen zum Ende der Beta. Bei einem eigenen KI-System entstehen zusätzlich die Kosten des selbst gewählten Anbieters (Lizenz oder Pay-as-you-go).

Support und Feedback

Wende dich an deinen findIQ Customer Success Ansprechpartner oder nutze die Feedback-Funktion in der App — Feedback fließt direkt in unsere Weiterentwicklung ein.

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